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Babys nehmen im Mutterleib die Umgebung der Mutter wahr. Sie hören die Geräusche von „draußen“ und können die Stimme des Vaters erkennen. Sie spüren Berührungen des Bauches.
Die Kinder nehmen darüber hinaus intrauterin die Gefühle der Mutter wahr. Und sie haben eigene Gefühle. Die Wissenschaft hat über das Leben in der Gebärmutter schon viel erforscht und entdeckt immer wieder Erstaunliches. In unseren Sitzungen entsteht ein gemeinsamer Raum, bei der sich Mutter und Kind (und auch Vater und Kind) über ihre jeweiligen Gefühle klar werden und einander mitteilen. Auf diese Weise lernen sich Mutter (Vater) und Kind schon von Beginn an kennen, sie nehmen einander wahr und können gut zwischen den eigenen Gefühlen und denen des anderen unterscheiden.

Gefühle wahrnehmen
Schon im Mutterleib haben Babys ihr eigen Gefühle und nehmen die Gefühle der Mutter und ihres Umfelds wahr.

Wozu ist das gut?

Wir alle haben unser eigenes Leben im Uterus unserer Mutter begonnen. Die Eindrücke und Erinnerungen aus dieser Zeit und aus der Phase der Geburt haben uns – wie vieles in unserem Leben danach – zu dem gemacht, was und wie wir sind. Sie waren unsere ersten Prägungen. Wenn wir nun schwanger werden oder werden wollen, erinnert sich unsere Psyche und unser Körper an diese Zeit zurück – manchmal sehr bewusst, vieles unbewusst.
Möglicherweise wiederholen wir einen Teil unserer eigenen Lebens-Geschichte, während in uns ein eigenständiges Kind heranwächst. Es kann daher Sinn machen, zwischen den eigenen (vor)geburtlichen Erfahrungen und denen des heranwachsenden Kindes zu unterscheiden. Insbesondere dann, wenn es belastende Erfahrungen in der eigenen Lebens- und Geburtsgeschichte gab und/oder wenn die Frau bereits eine belastende Schwangerschaft oder Geburt erlebt hat.
Jedenfalls lernen die Eltern im Rahmen unserer Gepräche ihr Kind/ihre Kinder bereits vor der Geburt auf eine sehr tiefe und persönliche Weise kennen.

Dem Kind in mir zuhören.
Mit dem Kind in mir in Beziehung treten. Zuhören, was es mir mitteilt.

Auswirkungen auf Schwangerschaft und Geburt

Die bisherigen Erfahrungen von intensivem Kontakt zum ungeborenen Kind zeigen u.a. folgende Effekte:
. Die Geburt ist für Mutter und Kind weniger belastend.
. Die Kaiserschnittrate ist deutlich niedriger.
. Die Rate der Frühgeborenen ist deutlich niedriger.
. Die Mütter leiden deutlich seltener an postpartaler Depression.
. Das Neugeborene ist in Kontakt mit seiner Umwelt.
. Die klare Verständigung zwischen Mutter/Vater und Baby wird nach der Geburt intuitiv fortgesetzt. Beide Teile können sich verständlich machen und werden wahrgenommen.

 

verstanden werden
Gehört werden, verstanden werden … ein gutes Gefühl